Pressemitteilung
13.02.2012, 01:00Einmal Zukunft und zurück
Ein Backofen ist ein Backofen ist ein Backofen? – Seit Beginn der Elektrifizierung hat sich der formale Aufbau eines Herdes kaum verändert – ebenso wenig wie der vieler anderer Hausgeräte. Warum das so ist, warum sich gänzlich andere Ansätze nur schwer durchsetzen, und wie dennoch neues Hausgeräte-Design möglich ist: Damit hat sich eine Kooperation der Hochschule Coburg mit dem Design-Team von Siemens beschäftigt …
Querdenker gesucht, am Lehrstuhl von Prof. Peter Raab, Hochschule für angewandte Wissenschaften in Coburg: Fünf Studentinnen und Studenten hatten die Möglichkeit, am Projekt „Home Heroes: Archetypen im Haushalt“ teilzunehmen. Eine handverlesene Zahl – ideal für die sehr intensive Betreuung, die Siemens Chefdesigner Gerhard Nüssler im Sinn hatte, um freies, aber technisch klar durchdachtes Design zu ermöglichen.
Zurück zu mehr Authentizität und Heimeligkeit
„Das Spannende war“, sagt Nüssler, „dass sich die Studenten auf einem imaginären Zeitstrahl in zwei Richtungen bewegt haben – zugleich vorwärts und zurück. Und das manchmal sogar in ein und demselben Projekt.“ So stellte Frank Schuhmacher (27) aus Nürnberg einen Induktionstisch vor, unter dessen durchgängiger Holzoberfläche sich flexible Kochzonen verbergen und der zugleich als Kommunikationsort, Esstisch und Herd fungiert. „Dieser ‚Familienbrennpunkt’ ist in der Idee, von der Technologie und der Verbindung mit dem User Interface visionär“, meint Nüssler. „Gleichzeitig aber nimmt der Entwurf einen Schritt nach hinten und lässt das Erlebnis ‚Kohleherd’ wieder auferstehen: Kochen auf der ganzen Fläche: in der Mitte ist die Hitze und zum Rand hin nimmt diese ab.“
Einen ganz anderen Weg zurück zum Kommunikationszentrum „Herd“ geht Phoebe Sowa (23) aus Bamberg. Mit der modernen Feuerstelle „Takka“ will sie das Urerlebnis Feuer neu interpretieren und wieder im Wohnraum integrieren. Über einer sauberen Bio-Ethanol-Flamme eröffnet Arktos zahlreiche Möglichkeiten der Essenzubereitung und wendet sich dabei bewusst vom „Frontengeheimnis“ moderner Küchen ab. Kommilitone Tobias Lehne (23) aus Forchheim lässt das Funktionsprinzip der alten Kochkiste mit „Enwrap“ wiederaufleben. Dabei bedient er moderne Bedürfnisse wie Komfort, maximale Energieeffizienz und einfache Bedienung.
Nach vorne mit Modularität, Skalierbarkeit und Effizienz
Der Idee eines modularen Kühlsystems, dessen Raum derzeitigen Bevorratungsmengen angepasst werden kann, geht der Entwurf „Friska“ von Anna Leyrer (24) aus Regensburg nach. Watercook – eine neuartige Wasserkochstelle, erdachte Anastasiya Koshcheeva (24) aus Krasnojarsk, Russland. Wasserquellen, sogenannte Geysire, sprudeln direkt auf der Arbeitsfläche und ermöglichen – verbunden mit einem intelligenten Geschirrset – auch Zubereitungsarten wie Dampfgaren und Blanchieren.
„Eine schöne Bandbreite“, findet Nüssler und resümiert: „Insgesamt hat sich auch hier wieder gezeigt: Man muss die Welt nicht jedes Mal neu erfinden. Wenn man nach Gutem Ausschau hält, und dann an der richtigen Schraube dreht, entstehen Lösungen, die das Sinnvolle bewahren und das Neue integrieren.“
Weitere Informationen sowie die Projektbeschreibungen stehen in der ZIP-Datei unter Zusätzliche Downloads zur Verfügung.
Weiteres Bildmaterial zu den Exponaten ist auf Anfrage erhältlich.
Weitere Informationen zu Siemens Hausgeräten finden Sie unter www.siemens-home.de
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Siemens ist die innovative Technologiemarke unter den Hausgeräten. Sie steht für herausragende Ingenieurleistungen, geprägt von Kreativität, Perfektion und Präzision. Seit mehr als 160 Jahren bestimmen diese Werte die Marke Siemens. „Fortschritt i

